B2B Software as a Service
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2. Juli 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung von VALEN OS durch Kunden von VALEN – Inh. Laurin Hofer („Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB. Verbraucher können keinen Vertrag abschließen. Die registrierende Person bestätigt, für das angegebene Unternehmen vertretungs- oder beauftragungsbefugt zu sein.
2. Vertragsschluss und Testphase
Die Darstellung von Tarifen ist eine Einladung zur Abgabe eines Angebots. Der Kunde gibt sein Angebot durch Abschluss des Bestellvorgangs bei Stripe ab. Der Vertrag kommt mit Bestätigung und Freischaltung des Abonnements zustande. Eine angebotene kostenlose Testphase dauert grundsätzlich 14 Tage, sofern im Bestellvorgang nichts anderes angegeben ist. Ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht nur nach ausdrücklichem Start des Checkout-Vorgangs; Testdaten können nach Ende einer nicht fortgesetzten Testphase gesperrt und später gelöscht werden.
3. Leistungsumfang
Der Funktionsumfang richtet sich nach der bei Bestellung beschriebenen Tarifstufe. Der Anbieter darf die Anwendung fortentwickeln und Funktionen ändern, soweit der vertragsgemäße Kernnutzen nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Beta- oder Vorschaufunktionen können geändert oder eingestellt werden. KI-Funktionen sind nicht Bestandteil der aktuellen Leistung und derzeit deaktiviert.
Soweit keine gesonderte Service-Level-Vereinbarung geschlossen wurde, besteht kein Anspruch auf eine bestimmte ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und Störungen bei abhängigen Diensten können zu Unterbrechungen führen. Der Anbieter bemüht sich um rasche Behebung.
4. Preise und Zahlung
Alle gegenüber Geschäftskunden ausgewiesenen Preise verstehen sich – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt je nach Auswahl monatlich oder jährlich im Voraus über Stripe. Zahlungen sind mit Rechnungsstellung fällig.
Scheitert eine Zahlung, darf der Anbieter nach angemessener Vorankündigung und Nachfrist den Zugang beschränken. Die Zahlungspflicht und gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Tarif-, Intervall- und Steuerdetails werden vor Abschluss im Stripe Checkout angezeigt.
5. Laufzeit und Kündigung
Das Abonnement läuft für das gewählte monatliche oder jährliche Abrechnungsintervall und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, sofern es nicht vor Ende der laufenden Periode über das Kundenportal gekündigt wird. Die Kündigung wirkt zum Periodenende. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen.
6. Pflichten des Kunden
- Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; Konten dürfen nur berechtigten Personen bereitgestellt werden.
- Eingaben müssen rechtmäßig sein und dürfen keine Rechte Dritter, Schadsoftware oder rechtswidrige Inhalte enthalten.
- Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit personenbezogener Daten in seinem Arbeitsbereich, erforderliche Informationen und Rechtsgrundlagen verantwortlich.
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO oder Daten mit vergleichbar hohem Schutzbedarf dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung eingestellt werden.
- Erkennbare Sicherheitsvorfälle und unbefugte Zugriffe sind unverzüglich zu melden.
7. Rechte an Daten und Software
Der Kunde behält seine Rechte an eingestellten Inhalten. Er räumt dem Anbieter für die Vertragsdauer die zur Bereitstellung, Sicherung und vertragsgemäßen Verarbeitung erforderlichen Rechte ein. An Software, Oberfläche, Dokumentation und eigenen Inhalten des Anbieters erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Vertragsdauer. Reverse Engineering und Umgehung technischer Schutzmaßnahmen sind nur im gesetzlich zwingend zulässigen Umfang erlaubt.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln nicht öffentliche geschäftliche und technische Informationen vertraulich. Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter Auftragsverarbeiter ist, gilt ergänzend die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
9. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln unter Berücksichtigung des vereinbarten Leistungsumfangs. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Personenschäden und in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Zwingende Ansprüche bleiben unberührt. Die Anwendung unterstützt betriebliche Entscheidungen, ersetzt aber keine Rechts-, Steuer- oder individuelle Unternehmensberatung.
10. Änderungen, Recht und Gerichtsstand
Änderungen dieser AGB werden Kunden in Textform mit angemessener Vorlaufzeit mitgeteilt. Änderungen, die den Kunden wesentlich benachteiligen, gelten nicht allein durch Schweigen als angenommen; erforderlichenfalls wird eine ausdrückliche Zustimmung eingeholt oder ein Kündigungsrecht eingeräumt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Für Streitigkeiten zwischen Unternehmern wird – soweit gesetzlich zulässig – die sachliche Zuständigkeit des Gerichts am Sitz des Anbieters vereinbart.
AGB-Version: 2026-07-02.